Sprint-WM in Wien - Finalläufe - Sabine Eichenberger wird Vierte

An den Sprint-Weltmeisterschaften auf der Donauinsel in Wien konnten sich die Bruggerin Sabine Eichenberger im Einer-Kanadier und die Solothurnerin Chantal Abgottspon im Kajak am Samstag für die Finalrennen der besten Zwölf qualifizieren. Sabine Eichenberger konnte sich im Vergleich zu den Vorläufen klar steigern und verpasste im Final nach einer ausgezeichneten Fahrt das Podest mit dem vierten Rang ganz knapp. Siegerin wurde die Französin Claire Haab.
Chantal Abgottspon konnte sich aber auf dem künstlichen Wildwasserkanal nicht mehr steigern und wurde Achte. Die Italienerin Constanza Bonaccorsi konnte ihren WM-Titel von 2014 verteidigen und siegte überlegen.

Bei den Herren siegte der Franzose Paul Graton vor dem slowenischen Favoriten und Titelverteidiger Nejc Znidarcic . Der Solothurner Nico Meier konnte sich nicht für den Final qualifizieren und beendete die WM auf Rang 27. Auch der Sempacher Fabio Gretener kam im Einerkanadier nicht über die Vorläufe hinaus und wurde 17.
 

Keine Medaille für das Schweizer Team

An den Sprintweltmeisterschaften in Wien gab es auch im abschliessenden Teamrennen keine Medaille für das Schweizer Damenteam mit Sabine Eichenberger, Chantal Abgottspon und Melanie Mathys. Trotz guter Ausgangslage nach dem ersten Lauf, als der Schweizer Team auf dem zweiten Zwischenrang klassiert war, kam es auf dem engen Parcours im zweiten Lauf zu einer Touchierung mit einer Teamkollegin und als Folge kenterte Chantal Abgottspon und musste eskimotieren. Damit war natürlich die Chance auf eine Verbesserung der Zeit verpasst umd da sich sich mehrere Teams noch steigern konnten, reichte es nicht mehr für das Podest. Gewonnen wurde das Teamrennen von den Französinnen.

Anmerkung: Schweiz hatte nur ein Damenteam am Start!

 

 

 

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